In den Mit­tei­lun­gen der Patent­an­wäl­te ist jetzt mei­ne Rezen­si­on des Buches The Law of Arti­fi­cial Intel­li­gence von Matt Her­vey & Mat­thew Lavy (Hrsg.) erschienen.

Das Werk ist eine Bestands­auf­nah­me des Rechts intel­li­gen­ter Soft­ware, und behan­delt in 14 Kapi­teln The­men wie Haf­tung für kör­per­li­che und finan­zi­el­le Schä­den, aber auch Gefah­ren, wie z.B. der Dank KI mög­li­chen “deep fakes”, und ethi­sche Fra­gen im Zusam­men­hang mit dem Ein­satz von KI z.B. bei der Kreditvergabe.

Für KI-Ent­wick­ler dürf­ten die Kapi­tel, die sich mit dem Schutz der Schutz­fä­hig­keit von KI-Anwen­dun­gen und ggf. benö­tig­ter Trai­nings­da­ten­sät­ze inter­es­san­te Pra­xis­tipps ent­hal­ten. Schließ­lich galt schon immer, dass Inno­va­ti­ons­schutz letzt­end­lich Inves­ti­ti­ons­schutz ist.

Auch für Unter­neh­men, die KI z.B. zur Steue­rung von Maschi­nen ein­set­zen wol­len, könn­te sich ein Blick in das Buch loh­nen, sind doch die Rege­lun­gen bzgl. der Ver­ant­wort­lich­keit län­der­spe­zi­fisch sehr unter­schied­lich. Deutsch­land hat z. B. bei der Regu­lie­rung auto­no­men Fah­rens den Ansatz “human abo­ve the loop” gewählt, wäh­rend ande­re Ansät­ze den “human in the loop” vorschreiben.

Die voll­stän­di­ge Rezen­si­on fin­den Sie in den Mit­tei­lun­gen der Patent­an­wäl­te, Heft 5, 2022.